Gas- oder Induktionskochfeld?

Die Entscheidung zwischen Gas- und Induktionskochfeld ist von den Verbrauchern immer wieder dann zu treffen, wenn ein alter Elektroherd ausgetauscht werden muss oder eine neue Küche angeschafft werden darf. Während die Verwendung eines Kochfeldes mit Gas seine Vorteile besitzt, so bereitet auch ein mit Induktion ausgestattetes, energieeffizientes Kochfeld Kochfreunden eine wahre Freude. Welches Kochfeld ist die bessere Lösung?

Anzuraten ist dem künftigen Koch, in beiden Fällen auf eine autarke Ausführung zurückzugreifen, die über eine direkte Schaltung am Kochfeld verfügt. Damit ist das Kochfeld getrennt vom Backofen bedienbar und behält sich so seine Eigenständigkeit. Das erleichtert nicht nur einen späteren Austausch des Kochfeldes, sondern gestaltet diesen auch weitaus kostengünstiger und weniger arbeitsintensiv.

Schon ist der Herd nicht nur Mittelpunkt einer Küche, sondern auch einer regen Diskussion, die unter Fachleuten ebenso mit verschieden positiven Argumenten für die eine oder andere Variante geführt wird. Letztendlich können aber auch zwei moderne Kochmodule mit Gas und Induktion direkt nebeneinander platziert werden. Das wäre natürlich die ideale Lösung für alle Köche weit und breit.

Gaskochfeld

Gaskochfelder werden sehr häufig in den südeuropäischen Ländern eingesetzt, wo der hierfür notwendige Gasanschluss aber auch wie selbstverständlich in den Küchen vorhanden ist. Und eben weil dies derart oft vorkommt und man sich eine italienische Küche und die darin arbeitende Nonna wirklich nur mit einer Gasflamme vorstellen kann, so werden Gaskochfelder oftmals in direktem Zusammenhang mit mediterraner Speisenzubereitung gesehen. Nicht so allerdings in Deutschland – hier muss extra ein Gasanschluss zur Verfügung gestellt werden, was neben der Anschaffung des Kochfelds noch zusätzliche, nicht unerhebliche Kosten verursacht. Es sei denn, der Verbraucher greift auf eine transportable Gasflasche zurück. Diese birgt jedoch immer ein erhöhtes Sicherheitsrisiko im Wohnbereich, besonders wenn Kinder oder Tiere mit im Haushalt leben. Denn für die im Haushalt lebenden Kinder ist die Verletzungsgefahr mit einem Gaskochfeld ebenfalls weitaus höher, da mit offener Flamme gekocht wird -wenngleich die meisten Geräte zumindest im Zündungsbereich über eine Kindersicherung verfügen. Doch steht das Argument der offenen Flamme auch für eine allgemein erhöhte Brandgefahr in Wohnungen mit Gaskochfeld.

Induktionskochfeld

Prinzipiell ist ein für einen Elektroherd mit Induktionskochfeld notwendiger Starkstromanschluss in den regionalen Wohnungen anzutreffen. Das dürfte die Verwendung dieses Kochfeldes schon einmal deutlich erleichtern. Des Weiteren steht das Induktionskochfeld für ein energiesparendes Kochen, weil nicht die Platte selbst, sondern unmittelbar das speziell verwendbare Kochgeschirr erwärmt wird – man bewirkt also durch die fixe Erwärmung der Speisen und nicht die Erwärmung der direkten Umgebungsluft. Allerdings ist die Anschaffung dieses Induktions-Kochgeschirrs leider auch kostenintensiv, doch für einen Herd mit Induktionskochfeld spricht zudem die Funktion eines Timers und einer Restwärmeanzeige. Damit ist ein zeitgenaues Kochen und ein frühzeitiges Abschalten (Restwärme nutzend) problemlos zu realisieren. Und natürlich verfügt auch ein Induktionskochfeld über eine integrierte Kindersicherung. Selbst die nach dem Kochen immer notwendige Säuberung lässt sich auf einem glasglatten Induktionskochfeld sicherlich leichter durchführen, als auf einem Gaskochfeld. Vor allem dann, wenn einmal die berühmte Milch überkochen sollte!


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